Strafanzeige gegen die Rhein-Zeitung Koblenz wegen unterlassener Berichterstattung im #meToo-Fall Mark Bellinghaus-Raubal vs. Hermann Burck



Alleine gegen #meToo! 2023 bei meiner polizeilich angemeldeten Mahnwache vor dem Theater Koblenz, dem Ort des Verbrechens, das mich nicht schützte, als Minderjährigen, vor einem später als "Kammerschauspieler" dekorierter #meToo-Straftäter den ich durch ein Telefongespräch seiner perfiden Verbrechen und Straftaten überführen konnte. Foto mit Dank von einem der sich Dienst befindenden Polizisten, die meine Mahnwache durch einen Teil der Koblenzer Innenstadt begleiteten.

von Mark Bellinghaus-Raubal, Koblenzer, Schauspieler, Künstler, Autor, Journalist & Aktivist gegen Kindesmissbrauch und #meToo-Verbrechen

Persönlichkeiten der stadt Koblenz Mark Bellinghaus von de.wikipedia.org
Mark Bellinghaus (* 1963), Schauspieler, Künstler, Autor; Reinhard Kallenbach (* 1963), Journalist und Autor; Jürgen Rißmann (* 1963), Film- und TV ...

Was würden Sie tun, wenn Sie nach Jahrzehnten endlich den Mut fänden, gegen die vielen verschiedenen Straftaten, die Verbrechen denen Sie als kleines Kind wehr- und schutzlos ausgeliefert waren, mit Herz und Verstand vorzugehen. Ohne Rücksicht, ob Sie jemals wieder auf einer Theaterbühne, oder vor einer Film-, oder Fernsehkamera stehen würden. 

Ja, ich gebe es zu, ich war so dumm und habe mich geschämt. Sehr sogar. Und noch schlimmer: ich hatte Angst, dass mein "Ruf" leiden würde. Ein Fehler, den wohl die allermeisten von uns Betroffenen dieser sexualisierten Gewalt an Kindern und ebenso in der Theaterbranche, der Film-, und Fernsehindustrie, machen. 

Als ich vor fast genau 5 Jahren unsere Initiativ-Bewegung "Saturdays for Children" in Münster ausrief und somit gründete, tat ich es primär aus einem Grund: um den jungen Opfern des sogenannten Missbrauchskomplex von Münster zu helfen. Wir, das waren zuerst nur ein paar besonnene und mutige Menschen, eine ganze Familie mit 2 kleinen Kindern, die sich auf Anhieb verstanden, und wussten, worum es ging. Nämlich der Gesellschaft etwas aufzuzeigen, und ebenso anzuprangern. Sexualisierte und physische Gewalt an Kindern. 

Wenn man so etwas scheußliches als kleiner Junge überlebt hat, dann wird man logischerweise automatisch zum "Überlebenden" der grässlichsten Verbrechen an den jüngsten Mitgliedern unserer Gesellschaft, den Kindern. 

Und wenn man danach etwas labiler und sensibler reagiert, als Kinder die niemals gegen ihren Willen angefasst und gar vergewaltigt wurden, dann ist man besonders gefährdet, in das Beuteschema von Sexualstraftätern zu passen. Auch wenn diese Täter sogar von einer Stadt, einem Theater durch einen sehr wichtig klingenden Titel wie "Kammerschauspieler", ausgezeichnet wurden.


In meinem Fall, das muss ich hier an dieser Stelle sagen, handelt es sich um Hermann Burck, heute 86, einen ehemals sehr geschätzten "Provinz-Hamlet", einem Schauspieler, bei dem ich als Statist am Theater Koblenz, mit 15 Jahren Schauspielunterricht nahm. Ich wollte in diesem Beruf Fuß fassen und tat alles um mich auf eine professionelle Ausbildung vorzubereiten.

Also ging ich beim GLOBUS Center in Koblenz Lahnstein früh morgens arbeiten. Ich war für die Molkerei Abteilung mit zuständig. Musste Sahne und Butter in Eiseskälte auffüllen, nur um mir diese Schauspiel-Unterrichtsstunden überhaupt leisten zu können. Denn mein Lehrer war ein in der Stadt sehr angesehener Mann. Der spätere "Kammerschauspieler" Hermann Burck, heute 86. Früher war er bereits über 40 Jahre alt, und für mich damals tatsächlich ein alter Mann. So erinnere ich mich heute noch an den meist braune gerippelte Cordhosen und Pullunder tragender Mann. Hermann Burck war für mich mysteriös. Er hatte eine Glatze und wirkte immer auf mich wie die französische Fernsehfigur des "Fantomas".


Was er mit mir tat, nur wenige Jahre nach meinen schlimmen Kindesmissbrauchserfahrungen im Alumnat Lutherhaus in Traben-Trarbach, ist unverzeihlich. Er handelte vollkommen vorsätzlich. Es war ihm egal und ich habe heute das Gefühl und die Überzeugung dass er genau wissen musste, von wem ich abstamme und dass Hermann Burck deshalb diese schlimmen Dinge mit einem Minderjährigen tat. Und ich stand vor ihm, ohne mich auch nur im geringsten wehren zu können. Warum? Das wusste ich damals nicht, und heute, so viele Jahre später, kann ich nur darüber spekulieren. 

VERJÄHRUNG

Als ich vor Jahren Strafanzeige gegen Hermann Burck stellte, da reagierte die Staatsanwaltschaft Koblenz sehr schnell. Fast schon "zu schnell", wie ich heute meine. Dass die vielen sexuellen Übergriffe, die ich Herrn Burck nachweisen konnte, durch eine Überführung durch ein Telefongespräch, macht diesen Fall besonders wichtig, und besonders einzigartig. 

B wie Beweis

Denn in den allermeisten Fällen, ist so eine Überführung eines sexuellen Straftäters nicht mehr möglich. Entweder weil die Täter schon tot sind, oder weil sie abgetaucht sind.

Ich machte die Probe aufs Exemple und rief bei meinem Täter an und stellte ihn ganz einfach zur Rede. Was dann kam, war der blanke Horror. Denn Burck tat erst so, als sei alles was geschah, aus seiner Sicht "gegenseitig" gewesen, und danach fragte er mich am Telefon, wer ich denn überhaupt sei. Was natürlich beweist, dass ich keinesfalls sein einziges Opfer gewesen sein kann und war. 

Das habe ich versucht den Redakteurinnen und Redakteuren der Rhein-Zeitung Koblenz klar zu machen. Aber diese "Journalisten" steckten sofort ihre Köpfe in den Sand und taten so, als sei ich der Täter, und nicht das Opfer. 

Horst-D. Scheel "entdeckte" das "Talent" für Bernd Eichinger, und schleppte es zu Bernd Eichinger, wie im Fall Til Schweiger, es geschah. Ich schlug Scheel aufs Maul, als er mir bei seinem Lindenstraßen-Casting an die Hose fasste und fragte: "Mark, bist Du nicht ein bischen schwul?!" Kurze Zeit später kam ein gewisser Til Schweiger in die muffige Bude mit Casting-Bett direkt neben seinem "Casting Büro" in Köln. Ein echter Geißendörfer Film #meToo-Skandal, denn dass ein übergriffiger Kerl wie Horst-D. Scheel, junge Schauspieler in seine Privatwohnung einlud um sie zu "casten" wie im Hollywood der 1930er Jahre, ist echt abartig wrong. 

Ich hatte wirklich eine harte Lehre in Koblenz. Da bezahlte ich viel Geld für meine Sprechübungen mit einem alten Lustmolch und Kinderschreck, und wann immer er wollte, fasste er mich an. Sogar im Kostümfundus des damals noch "Stadttheater Koblenz" griff er mich an, wo er gerade wollte, und ich ekelte mich vor seinem üblen Mundgeruch, wenn immer er meinem Gesicht nahe kam, um mir seine widerliche Zunge in meinen verschreckten Mund zu drücken. 

Warum ließ ich das nur zu? Das frage ich mich heute noch. Das fragte ich mehrfach meine Psychotherapeutin, bei der ich oft und lange über all diese vielen sexuellen Übergriffe auf mich sprach. Eine Antwort gab es nie. Bis heute nicht. 

Bis heute hat sich keiner der insgesamt 4 #meToo-Straftäter die mich quasi "benutzten" wie ein Objekt, bei mir entschuldigt. Im Fall des Filmproduzenten Bernd Eichinger ist das ja nicht mehr möglich, weil Eichinger mit erst 61 Jahren durch seine Droge nach eigener Wahl, nämlich Kokain, 2011 gestorben ist. Von jetzt auf gleich, in Los Angeles.

Günther Beelitz, ebenfalls so alt wie mein anderer alter und noch lebender #meToo-Straftäter Hermann Burck, nämlich 86, hat sich niemals bei mir entschuldigt. Er tat all die fiesen, und so verachtenswerten Dinge mit mir voller Absicht. Er hat seine Macht missbraucht, wie die jetzige Generalintendantin Katharina Kost-Tolmein, 52, die bei Günther Beelitz am Theater Heidelberg als seine Angestellte in der Dramaturgie "lernte". Was immer man auch von einem #meToo-Täter  lernen kann.


Die Rhein-Zeitung Koblenz hat gegen mein Menschenrecht verstoßen, denn sie hätte sofort berichten müssen, da die Aufnahme klar beweist, dass Hermann Burck diese sexuellen Übergriffe auch an anderen Minderjährigen, bzw. anderen Personen vorgenommen hatte. Das versuchte ich den Redakteuren bei meiner Mahnwache und Demonstration vor dem Gebäude der Rhein-Zeitung Koblenz auch klar zu machen. Bis heute hat es diese meine Heimatzeitung absichtlich versäumt über die sexuellen Übergriffe auf mich, durch einen sehr bekannten Schauspieler, zu veröffentlichen.

Es war schwer genug, zum Polizeipräsidium Koblenz zu gehen, und die Wahrheit zu berichten, zu heulen, als diese ganze Tragödie herauskam, und dann zu hoffen, dass Hermann Burck bestraft würde.

Seine vielen Straftaten auf mich sind zwar leider durch die rechtliche Verjährungsfrist schon verjährt, sie sind aber dennoch geschehen. Ich bin das Opfer eines Straftäters, der dann aber durch den Bürgermeister der Stadt Koblenz, gemeinsam mit dem Intendanten des Theaters der Stadt Koblenz seinen "Kammerschauspieler" Titel verlor. Das musste geschehen, denn diesen Titel hatte dieser Mann niemals verdient. 

Wie man im Internet auch lesen konnte, kümmerte sich Burck in seinen Ferien besonders um behinderte Jugendliche in Israel, und bei diesem Gedanken wurde mir besonders übel, denn ich war damals quasi wehrlos. Weshalb es diesem Mann wohl so vorkommen musste, als sei es "einvernehmlich" gewesen, wie er in unserem Telefongespräch auch noch dreist behauptete. Unfassbar.

01.01.2023 — Freitag, 13. Juli. Der Koblenzer Kammerschauspieler Hermann Burck und seine Frau Elisabeth Bieser sind wieder zu Gast in Israel, wo sie Biesers ...