Hamburger EKD-Kirchen für alle Obdachlosen sofort öffnen! 15 Tote dort allein in 2026 sind skandalös

Die gähnende Leere aller Kirchen böte die Chance, viele Leben allein in Hamburg zu retten. Wo bleiben Demos für die obdachlosen Menschen, die in Lebensgefahr sind?


 Hamburg 2026: Bereits 15 Obdachlose gestorben – Kritik am Winternotprogramm


von Mark Bellinghaus-Raubal
Hinweis in eigener Sache: Dieser Artikel spiegelt allein die Meinung des Autors wider, der sich auf die Meinungsfreiheit, die Kunstfreiheit und die Pressefreiheit beruft.


Zufall? 
Gibt es das wirklich? 
Man könnte schier verzweifeln, wenn man den NDR-Bericht (unten als Video auf Pressewelle) sieht, und hört, wie viele Menschen in diesem neuen Jahr 2026 allein auf den Straßen von Hamburg schon erfroren sind. Wie kann man sowas als Staat zulassen, dass Arme und Obdachlose in Zelten bei Minusgraden campieren müssen, weil sie keine Wohnung haben, oder weil sie ihre Wohnungen durch Alkohol, Drogen oder andere Süchte verloren haben?!

Und wo sind die Kirchen?

Die EKD-Vorsitzende Kirsten Fehrs, Hamburger Bischöfin und EKD-Vorsitzende Kirsten Fehrs, die letztes Jahr zur Nachfolgerin der zurückgetretenen Ex-Vorsitzenden der Evangelischen Kirche Deutschland Annette Kurschus gewählte neue Vorsitzende und sogenannte Präses, könnte doch eigentlich sofort anbieten, diesen Hamburger Obdachlosen sofort Unterkunft zu gewähren. Zu bieten. Zumindest bis die Temperaturen wieder gestiegen sind und eine Übernachtung in einem Zelt im Freien nicht tödlich endet, wie es das bereits für 15 Menschen tat.

Es will mir nicht in den Kopf, dass unser Land der gesamten Welt in einem Ausmaß finanziell helfen kann, und sogar "Fahrradwege in Peru" bezahlt und baut, (eine Idee der Ex-SPD-Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze aus Münster), und wenn es zu den "Gescheiterten", sprich, den Obdachlosen kommt, wird so getan, als existierten sie überhaupt nicht. Als wären sie quasi Luft.

Warum wundert es da mich nicht mehr, dass ausgerechnet diese Ex-Bundesministerin nicht einmal auf meine schriftliche Bitte, die ich dieser Frau im Mai 2022 in der Heiligkreuzkirche Münster persönlich in die Hand drückte und hoffte, sie würde mir helfen nicht obdachlos zu werden, sich nicht einmal meldete. Nichts. Gar nichts. Und zwei Monate später durchlebte ich eine Zwangsräumung, nur weil 4 Menschen, darunter 3 Ex-Nachbarn, vor dem Amtsgericht Münster logen. 
Jetzt ist Svenja Schulze längst Geschichte, aber dennoch hat sich nichts Grundlegendes geändert. verbessert. Für die Sicherheit und den Schutz von Obdachlosen in unserem Land, der Bundesrepublik Deutschland. Das ist wirklich eine echte Schande für unser Land und unsere Demokratie ist es das ebenso.

Man muss solche Dinge auch in einer Demokratie öffentlich ankreiden dürfen, ohne sofort in irgendeine politische Ecke gestellt zu werden. 
Vor allem wenn man selbst mit "Obdachlosigkeit" konfrontiert war, was einen als Journalisten wirklich dauerbeschäftigt. Denn nie nie niemals hätte ich mir jemals träumen oder vorstellen können, Gegenstand einer sogenannten "Zwangsräumung" zu werden.

Daher berührt mich vielleicht das traurige, aber ganz sicherlich vermeidbare Schicksal dieser 15 (!) Menschen so sehr und so stark zugleich.
Wenn Du aus dem Raum Münster bist und Interesse hast Dich an einer Mahnwache die ich mit Saturday for Children, Münster plane, teilzunehmen, bitte kontaktiere mich direkt: markbellinghausraubal@gmail.com

Danke.

Gemeinsam könnten wir Frau Kirsten Fehrs eine Bitte senden und vielleicht könnten wir so auf diese Art und Weise helfen, weitere Menschen vor dem Erfrieren zu retten.
Es wäre doch zumindest einen Versuch wert.